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	<title>Baseball-EM 2010 - Stuttgart • Heidenheim • Neuenburg &#187; deutschland</title>
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	<description>Baseball-Europameisterschaft in Stuttgart, Heidenheim und Neuenburg am Rhein</description>
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		<title>Danke, Baden-Württemberg!</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 18:17:46 +0000</pubDate>
		<dc:creator>krausgrill</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das letzte Aus ist notiert, die 31. Auflage der Baseball-Europameisterschaften hat in der Squadra Azzurra einen würdigen Sieger gefunden. Es ist an der Zeit, kurz Bilanz zu ziehen und die ultimative Frage nach dem „What’s next?“ zu stellen.
Mehr als 25.000 Zuschauer konnten die drei Spielorte trotz der zuweilen widrigen Wetterbedingungen mobilisieren. Zum Endspiel fanden noch [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/08/Platz_002.jpg"><img class="alignleft size-medium wp-image-4450" title="Platz_002" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/08/Platz_002-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><strong>Das letzte Aus ist notiert, die 31. Auflage der Baseball-Europameisterschaften hat in der Squadra Azzurra einen würdigen Sieger gefunden. Es ist an der Zeit, kurz Bilanz zu ziehen und die ultimative Frage nach dem „What’s next?“ zu stellen.</strong></p>
<p>Mehr als 25.000 Zuschauer konnten die drei Spielorte trotz der zuweilen widrigen Wetterbedingungen mobilisieren. Zum Endspiel fanden noch einmal mehr als 3.300 Fans den Weg auf den Stuttgarter Schnarrenberg. Und das, obwohl die deutsche Mannschaft gar nicht mehr beteiligt war. Dabei sah es manches Mal so aus, als würde diese Veranstaltung nicht zum vorgegebenen Zeitpunkt beendet werden können. Glücklicherweise hatte der Wettergott dann doch noch ein Einsehen mit dem Veranstalter und den beteiligten Teams. Das letzte Wochenende mit dem emotionalen Höhepunkt des deutschen Medaillengewinns und der wunderbaren Stimmung während des Finales hat allen gut getan. Es gab dem ganzen Turnier den gewünschten würdigen Abschluss und untermauerte die hierzulande ersehnte Stellung als legitime Nummer Drei auf dem Kontinent.</p>
<p>Greg Frady hat nach sieben Jahren seines Wirkens das Ziel eines Medaillenplatzes erreicht. Knappe Niederlagen gegen Holland und Italien wären vor Jahren noch undenkbar gewesen, beide Baseball-Giganten mussten Ihre beste Aufstellung bringen um die Gührings, Wulffs und Marquez&#8217; zu besiegen. Das spricht Bände. Auch wenn der ein oder andere zu Hause gebliebene Kritiker stattdessen lieber vom heimischen PC aus vergebenen Möglichkeiten nachtrauerte und Trainerentscheidungen in Frage stellte. Wie sagte ein holländischer Funktionär im Laufe der Woche: „Die Deutschen sind da. Wir konnten sie lange Zeit dominieren aber es ist jetzt nur eine Frage der Zeit bis sie uns schlagen.“ Heidenheim hat es im Europapokalturnier vorgemacht, das deutsche Team ist diesem hehren Ziel bei dieser Heim-EM sehr sehr nahe gekommen.</p>
<p>Die etwas nebulösen Andeutungen von IBAF-Chef Riccardo Fraccari zum Thema einer Ausweitung der an den World Baseball Classics teilnehmenden Mannschaften ließen die DBV-Spitze aufhorchen. Und warum sollten die Deutschen auch nicht eines nicht allzu fernen Tages an diesem Olympia-Ersatzturnier teilnehmen und/oder ein solches gar ausrichten? Der World Cup in Regensburg und diese EM haben deutlich gemacht, dass derartige Events durchaus vom hiesigen Publikum angenommen werden. Und wer schon mal bei einer der zahlreichen gleichermaßen lieb- wie leblos ausgerichteten europäischen Endturniere der Vergangenheit war, der weiß, dass es kaum besser geht als hierzulande.</p>
<p>Großer Dank gebührt den vielen fleißigen Helfern in Heidenheim, Neuenburg und vor allem im bislang erstligafreien Stuttgart. Ein zehntägiges Championat dieser Art auf die Beine zu stellen verlangt viel Kraft, Ausdauer und auch Nehmerqualitäten. Stellvertretend für die ehrenamtliche Helfertätigkeit sei der Einsatz der Groundcrews an den Spielorten gewürdigt. DBV-Vizepräsident Jürgen Elsishans traf im taz-Interview den Nagel auf den Kopf: Die wahren Helden dieser EM, das seien die unermüdlich gegen die Elemente kämpfenden Schubkarrenfahrer, Eimerträger und Pfützentrockner gewesen. Reschpekt!</p>
<p>So ging die „EM im Ländle“ am Sonntag versöhnlich zu Ende. Also, liebe Baden und Württemberger: Hochdeutsch könnt Ihr zwar weiter nicht, aber Baseball, das habt Ihr prima hingekriegt.</p>
<p>Adele!</p>
<p>EM-Redaktion</p>
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		<title>„Ich habe zehn Jahre auf diesen Moment gewartet.“ &#8211; Für Baseball-Deutschland waren es ein paar Jahre mehr</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 17:03:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>diehl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Eine entspannte deutsche Mannschaft schaute sich am Sonntag das Finale zwischen Italien und den Niederlanden an. Die Nationalspieler machten dabei den Eindruck, dass der Stolz auf die erste Medaille seit mehr 35 Jahren überwog und keiner mehr einen Gedanken an die verpasste Chance verschwendete.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4416" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/08/teamschaut.jpg"><img class="size-medium wp-image-4416" title="teamschaut" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/08/teamschaut-300x164.jpg" alt="" width="300" height="164" /></a><p class="wp-caption-text">Das deutsche Team entspannte sich nach der Bronze-Jubelfeier beim Finale (Foto: Schramm)</p></div>
<p><strong>Stuttgart (tkd). </strong>Eine entspannte deutsche Mannschaft schaute sich am Sonntag das Finale zwischen Italien und den Niederlanden an. Die Nationalspieler machten dabei den Eindruck, dass der Stolz auf die erste Medaille seit mehr 35 Jahren überwog und keiner mehr einen Gedanken an die verpasste Chance verschwendete.</p>
<p>„Man muss im Baseball jeden Tag einzeln betrachten. Nur so kann man am Ende erfolgreich sein,“ so hatte es Bundestrainer<strong> Greg Frady </strong>am Vorabend auf der Pressekonferenz bilanziert. Betrachtet man nun die einzelnen Tage, dann hat die  Nationalmannschaft in diesem Turnier alles geboten, was den Baseballsport ausmacht.</p>
<p>Gegen die Ukraine erledigte Deutschland die Pflichtaufgabe souverän und setzte mit <strong>Simon Gührings </strong>Homerun auch offensiv das erste Ausrufezeichen beim 10:0 in Stuttgart. Der zweite Tag zeigte dann eine clevere deutsche Mannschaft gegen die tapfer kämpfenden Tschechen. Erstmals zeigte das Team eine Fähigkeit, die in diesem Turnier noch von Bedeutung sein sollte. „Es ist uns oft gelungen bei zwei Aus die wichtigen Hits zu landen,” so das Lob von Frady, welches sich auch bei anderen Partien anbringen ließ. Das Spiel gegen Belgien rückte dann den alten Neuling ins Rampenlicht. Shortstop <strong>Edward Martinez</strong> sorgte mit seinem beiden Homeruns für den dritten Sieg in Folge.</p>
<div id="attachment_4417" class="wp-caption alignright" style="width: 309px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/08/GER_GRE_233.jpg"><img class="size-medium wp-image-4417" title="Deutschland-Griechenland" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/08/GER_GRE_233-299x199.jpg" alt="" width="299" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Viel zu Jubeln gab es für Deutschland, hier C. Howards Homerun gegen Griechenland (Foto: Drobny)</p></div>
<p>Den ersten Dämpfer brachte das oft erwähnte <strong>Tief „Silke“</strong>. Land unter in Heidenheim und das Duell mit den Niederlanden musste ins Wasser fallen. So waren die Franzosen der nächste Gegner der Deutschen. Matchwinner <strong>Robert Gruber</strong> fasste den dramatischen 10:9-Sieg so zusammen: „Wir hatten ein schlechtes Inning. Aber wir wussten, dass wir wegen eines schlechten Innings nicht verlieren werden. Wir wussten, dass wir zurück kommen.” Frady hatte trotz des französischen 8-Run-Innings keine Bedenken über den Ausgang: „Das Inning mit den acht Runs war ein Desaster. Aber wir sind mittlerweile so gefestigt, dass wir solche Rückschläge wegstecken können. Wir sind ruhig geblieben.“</p>
<p>Der Auftritt gegen die Niederländer sollte trotz des Ergebnisses der größte in diesem Turnier sein. „Es war ein sehr ungewöhnliches Spiel für uns und wir sind sehr froh es am Ende noch gewonnen zu haben,“ so lautete der Ritterschlag von <strong>Jim Stoeckel </strong>(Trainer der Niederlande) nach dem chaotischen Spiel in Heidenheim. Die Griechen mussten dann unter dem Frust der deutschen über die Niederlage leiden. 17:8 gingen die Jungs vom Mittelmeer gegen die deutsche Offensive unter und wieder gelang Fradys Truppe ein Großteil der Punkte bei zwei Aus.</p>
<div id="attachment_4419" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/08/10-07-30-Game3-ITA-GER-1468.jpg"><img class="size-medium wp-image-4419 " title="10-07-30 Game3 ITA-GER" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/08/10-07-30-Game3-ITA-GER-1468-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Gegen Italien hatte man Alles gegeben, aber es reichte nicht zum Finale (Foto: Eisenhuth)</p></div>
<p>„Wir werden alles auf dem Feld geben und Italien ein guter Gegner sein. Es würde viel für den deutschen Baseball bedeuten,“ orakelte Frady vor dem Spiel gegen Italien. Die Partie sollte mit zu den spannendsten des ganzen Turniers werden. Immer wieder legte Deutschland vor, doch immer wieder hatten die Italiener eine Antwort und nutzten eiskalt ihre Chancen. „Ich bin zwar enttäuscht, aber auch stolz auf das Team,“ waren die Worte des Trainers nach der unglücklichen Niederlage.</p>
<p>Damit blieb Deutschland noch die Chance auf Bronze im letzten Spiel gegen Schweden. Und obwohl Frady zugeben musste: „Es war die beste schwedische Mannschaft gegen die wir in den letzten Jahren gespielt haben,“ endete das Turnier mit der ersten Bronzemedaille für Deutschland seit der Europameisterschaft in Barcelona 1975 und mit einigen Rekorden. <strong>Jendrick Speer </strong>ist nun alleiniger Rekordnationalspieler und wurde nach der Siegerehrung noch als bester defensiver Spieler des Turniers ausgezeichnet. Den zweiten Rekord knackte<strong> Dominik Wulf</strong>. Der zukünftige Arzt ist nun der erste deutsche Nationalspieler, der eine zweistellige Zahl an Homeruns bei Welt- und Europameisterschaften geschlagen hat. <strong>Klaus Hopfensperger</strong> fasst die überschwängliche Freude am besten in Worte: &#8220;Ich habe zehn Jahre auf diesen Moment gewartet,&#8221; platzte es nach dem Spiel aus dem Regensburger heraus.</p>
<p>Nach den tollen Leistungen seines Teams genoss auch Frady das spannende Finale zwischen Italien und den Niederlanden und den Lohn für die harte Arbeit der letzten Jahre. „<strong>Troy Williams</strong> ist der Einzige, der in den sieben Jahren als Bundestrainer mit dabei ist und daher auch weiß, wie viel Arbeit da drin steckt,“ so erklärte der Amerikaner den direkten Weg zu seinem Assistanztrainer nach dem Spiel gegen Schweden. „Ich bin mir sicher, dass meine Mannschaft sehr glücklich und zufrieden mit dem Turnier sind, auch wenn es nicht zum Finale gereicht hat. Wir haben wieder eine höheren Platz im europäischen Baseball eingenommen,“ war Frady äußerst zufrieden mit den zehn Tagen in Stuttgart, Heidenheim und Neuenburg.</p>
<p>Die Frage nach dem Ausblick über die Zukunft erübrigt sich bei Frady. „Sie wissen doch, was ich immer sage: Alles ist möglich und man sollte sich keine Grenzen setzen, wenn die Möglichkeit besteht diese zu überschreiten.“ Und so kann man davon ausgehen, dass <strong>Greg Frady </strong>jetzt schon darüber grübelt, wie Deutschland den nächsten Schritt nach vorne machen kann.</p>
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		<title>Mazzanti wird wertvollster Spieler &#8211; Speer defensiv überragend</title>
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		<pubDate>Sun, 01 Aug 2010 16:48:26 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Nach dem Finale der Europameisterschaft wurden bei der Siegerehrung auch die Spielerauszeichnungen vergeben. Der wertvollste Spieler des Turniers kam dann auch aus den Reihen des Europameisters. Der italienische First BasemanGuiseppe Mazzanti holte sich durch seine starken Leistungen die begehrte Auszeichnung.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_4411" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/08/Finale_ITA-NED_226.jpg"><img class="size-medium wp-image-4411" title="Italien-Niederlande" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/08/Finale_ITA-NED_226-300x300.jpg" alt="Speer" width="300" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Der Rekordnationalspieler erhielt die Auszeichnung für die beste Leistung in der Defensive (Foto: Drobny)</p></div>
<p></strong></p>
<p><strong>Stuttgart (tkd). </strong>Nach dem Finale der Europameisterschaft wurden bei der Siegerehrung auch die Spielerauszeichnungen vergeben. Der wertvollste Spieler des Turniers kam dann auch aus den Reihen des Europameisters. Der italienische First Baseman <strong>Guiseppe Mazzanti </strong>holte sich durch seine starken Leistungen die begehrte Auszeichnung. Großen Anteil daran hatten auch seine drei Homeruns, die dafür sorgte, dass er auch als Spieler mit den meisten Homeruns ausgezeichnet wurde.</p>
<p>Der beste Pitcher des Turniers war der Niederländer <strong>Robbie Cordemans</strong>, der einen Earned Run Average von 0.00 hatte und nebenbei auch das beste Sieg-Niederlagen-Verhältnis hatte mit zwei Siegen und keiner Niederlage.</p>
<p>Für den Höhepunkt aus deutscher Sicht sorgte die Auszeichnung der besten defensiven Leistung. Deutschlands Second Baseman, <strong>Jendrick Speer</strong>, erhielt für seinen herausragende Leistungen im Feld den Preis.</p>
<p>In den Offensivkategorien teilten sich die beiden Finalisten die Auszeichnungen. Bester Schlagmann wurde <strong>Riley Legito</strong> aus den Niederlanden, der auch die meisten Runs im Turnier erzielen konnte. Der Italiener <strong>Jiminez Chapelli </strong>wurde als Spieler mit den meisten Stolen Bases ausgezeichnet und sein Teamkollege<strong> Jairo Ramos Gizzi </strong>hatte die meisten Punkte im Turnier hereingeschlagen.</p>
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		<title>8:0-Sieg gegen Schweden sichert erstes Bronze seit 1975</title>
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		<pubDate>Sat, 31 Jul 2010 18:02:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>diehl</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Deutschland holt die erste Medaille seit 1975 in Barcelona. Mit einem 8:0-Sieg gegen Schweden sicherte sich das Team von Greg Frady den dritten Platz bei der Heim-EM in Stuttgart, Heidenheim und Neuenburg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_4124" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_9016.jpg"><img class="size-medium wp-image-4124" title="10-07-31 Game2 GER-SWE" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_9016-199x300.jpg" alt="Deutschland - Schweden" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Henkenjohann kam zu seinem zweiten Einsatz nach zwei Tagen Pause. Im dritten Inning war sein Tag beendet (Foto: Eisenhuth)</p></div>
<p><strong>Stuttgart (tkd). </strong>Nach dem letzten Pitch von <strong>Martin Dewald</strong> ging Bundestrainer <strong>Greg Frady</strong> geradewegs zu seinem Assistenten <strong>Troy Williams</strong> und feierte zusammen mit dem Pitching Coach der Nationalmannschaft den historischen Sieg. Zusammen mit Williams hat der Trainer seit sieben Jahren auf dieses Ziel hingearbeitet. &#8220;Nur Troy weiß wie viel Arbeit in den letzten Jahren in diesen Erfolg geflossen ist,&#8221; gab ein glücklicher Bundestrainer zu Protokoll. Die deutsche Nationalmannschaft hatte durch ein 8:0 gegen Schweden vor 2.230 Zuschauern am Stuttgarter Schnarrenberg die erste Medaille bei einer Europameisterschaft seit 1975 geholt. Lange Zeit musste die deutsche Mannschaft eine knappe 2:0-Führung verteidigen, doch vier Punkte im sechsten Inning sorgten für die Entscheidung. Knackpunkt der Partie war ein Spielzug, der doch sehr an das gestrigen Spiel gegen die Italiener erinnerte. Diesmal waren die Deutschen aber der Nutznießer einer missglückten Aktion der Schweden auf einen Bunt von <strong>Robert Gruber</strong>. Das deutsche Team hat es nun geschafft bei den letzten drei Europameisterschaften unter Fradys Leitung immer unter die ersten Vier zu kommen. „Die Bronzemedaille bedeutet für uns so viel wie die Goldmedaille. Ich glaube, dass wir uns mehr freuen werden, als der morgige Sieger des Endspiels. Es ist ein großer Tag für den deutschen Baseball,&#8221; so fasste Frady die Bedeutung des Sieges zusammen.</p>
<p>Der Bundestrainer gab <strong>Tim Henkenjohann </strong>den zweiten Start des Turniers. Da die Squadra Azzurra die Niederlande überraschend deutlich abfertigte, gab es ein richtiges Spiel um Platz drei, auch wenn es sich eigentlich nur um das letzte Finalrundenspiel handelte.</p>
<p>Bis zum zweiten Inning stand es noch 0:0. Henkenjohann hatte die Schweden gut im Griff und die Offensive konnte zwar zwei Hits produzieren, aber noch nicht in Punkte verwandeln. <strong>Edward Martinez</strong> bereitete dann den ersten deutschen Punkt vor. Durch einen Fehler der Schweden war der deutsche Shortstop auf Base gekommen und <strong>Cedric Bassels </strong>Schlag ins Centerfield brachte Martinez über die Platte. Ein Inning später ermöglichte <strong>Simon Gührings </strong>Schlag ins Outfield das 2:0 durch <strong>Jendrick Speer</strong>.</p>
<p>Einen frühen Pitcherwechsel ordnete Frady im vierten Inning an. Bis dahin hatte Henkenjohann eine gute Leistung geboten. Er warf vier Strikeouts und gab drei Hits. Insgesamt merkte man dem Pitcher der Deutschen seine kurze Pause an. Nach nur zwei Tagen Ruhe ging Henkenjohann die Kraft aus und <strong>Martin Dewald</strong> kam auf den Hügel. Der Heidenheimer beendete das Inning trotz zweier Läufer ohne einen Run abzugeben.</p>
<div id="attachment_4204" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC2541.jpg"><img class="size-medium wp-image-4204" title="10-07-31 Game2 GER-SWE" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC2541-300x199.jpg" alt="Deutschland - Schweden" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Riesenjubel bei der deutschen Mannschaft über den dritten Platz (Foto: Eisenhuth)</p></div>
<p>Der deutschen Offensive gelang aber ebenfalls einige Zeit nur wenig. Erst im sechsten Inning erhöhten die deutschen auf 3:0 durch einen missglückten Spielzug der Schweden auf den Bunt von<strong> Robert Gruber</strong>. Damit war für Leander der Tag beendet und <strong>Dennis Cook</strong> schickte <strong>Joakim Claesson </strong>bei keinem Aus auf den Mound. Claesson hatte die Schweden gegen Italien zum Sieg geführt, aber gegen Deutschland merkte man ihm die mangelnde Erholung an. Hits von Bassel und Speer erhöhten den Spielstand auf 5:0 für den Gastgeber. Claesson verlor seinen Rhythmus völlig. Nach einem weiteren Schlag von Wulf, sorgte eine falsche Bewegung, ein sogenannter Balk, zum 6:0 durch Speer. Schwedens Trainer Cook war mit der Entscheidung mehr als unzufrieden. Nach heftigen Diskussionen wurde er von den Schiedsrichtern des Feldes verwiesen.</p>
<p>Damit war der Widerstand der Schweden endgültig gebrochen und die Gastgeber brachten die verbliebenen Innings souverän über die Bühne. Speer krönte seine tolle Leistung mit seinem zweiten Hit gegen den neuen schwedischen Pitcher, <strong>Nicolas Soubiea</strong>, auf den Bassel und Gruber punkten konnten. auf den Bassel und Gruber punkten konnten. Unnötigerweise nahm die Härte in der Partie trotz des deutlichen Vorsprungs zu. Schwedens <strong>Anthony Dermendziev</strong> ging Glaser am ersten Base unnötig hart an und der folgende Wortwechsel mit Dewald sorgte dafür, dass sich die Bänke leerten. Die Schiedsrichter hatten das Geschehen schnell unter Kontrolle, doch in den Aktionen beider Teams waren die Nachwirkungen des Disputs weiter zu spüren. Dewald beendete das Spiel mit einem Strikeout, ausgerechnet gegen Dermendziev und gab so den Startschuss für den Jubel über den größten Erfolg im deutschen Baseball seit 35 Jahren.</p>
<p>Eine schlechte Nachricht erreichte Frady zum Abschluss des Turniers doch noch. Der eingewechselte <strong>Philipp Howard </strong>hatte sich bei einem Stolen Base im sechsten Inning einen Finger der rechten Hand gebrochen.</p>

<p><strong><em>Stimmen zum Spiel (Trainer):</em></strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_4268" class="wp-caption alignleft" style="width: 273px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/GER_SWE_0394.jpg"><img class="size-medium wp-image-4268" title="Schweden-Deutschland" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/GER_SWE_0394-263x300.jpg" alt="" width="263" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Das Team, dass den historischen Triumph perfekt machte (Foto: Drobny)</p></div>
<p><strong>Dennis Cook (Schweden):</strong> „Das deutsche Team spielte sehr gut. Sie pitchten sehr gut und hatten bei zwei Outs wichtige Hits. Sie haben den Sieg und die Bronzemedaille verdient.“</p>
<p>„Bei der Baseball-EM wurde sehr guter Baseball gespielt. Die Spieler sind sehr gut. Ich war beeindruckt. Es war ein gutes Turnier.“</p>
<p>„Je mehr Spieler hier anfangen mit Baseball, desto besser wird der Sport hier. Vor allem für unseren Verband ist es eine schwere Aufgabe, die Spieler besser zu machen. Das Talent ist da und nun müssen wir nur die Früchte ernten. Aber schon in einem Atemzug mit Italien und den Niederlanden genannt zu werden, ist eine Riesensache für uns.“</p>
<p><strong>Greg Frady (Deutschland):</strong> „Ich möchte dem schwedischen Team und dem schwedischen Verband zu einer starken Turnierleistung gratulieren. Es war die beste schwedische Mannschaft gegen die wir in den letzten Jahren gespielt haben.“</p>
<p>„Beide Teams waren erschöpft und es gab deswegen viele kleine Fehler. Beide Teams zeigten viel Herz und der Erfolg bedeutet alles für uns. Nach sieben Jahren [meiner Amtszeit] haben wir endlich das Ziel erreicht.“</p>
<p>„Ein großer Erfolg des deutschen Baseball war es auch, dass wir es gelernt haben, jeden Tag einzeln anzusehen. Wir waren zwar nach der Italien-Niederlage enttäuscht. Aber die Sonne kam heraus und wir haben den Siegeswillen zu zeigen, der am Ende eines Turniers notwendig ist.“</p>
<p>„Troy Williams ist der einzige, der in den sieben Jahren als Bundestrainer mit dabei ist und daher auch weiß, wie viel Arbeit da drin steckt.“</p>
<p>„Wir möchten der Organisation für die gute Arbeit gratulieren, die in den letzten Tagen einen großartigen Job gemacht hat. Vor allem die Groundcrew hat Unglaubliches leisten müssen.“</p>
<p><strong><em>Stimmen zum Spiel (Spieler)</em></strong><em>:</em></p>
<div id="attachment_4221" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/Bildschirmfoto-2010-07-31-um-21.16.29.png"><img class="size-medium wp-image-4221 " title="Bildschirmfoto 2010-07-31 um 21.16.29" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/Bildschirmfoto-2010-07-31-um-21.16.29-300x233.png" alt="Deutschland Bronze" width="300" height="233" /></a><p class="wp-caption-text">Kaum zu glauben, aber zwischen diesen beiden Fotos liegen weniger als 24 Stunden (Foto: Eisenhuth)</p></div>
<p><strong>Dominik Wulf (Third Base, Deutschland):</strong> „Ich weiß noch nicht, wie es weiter geht. Ab November fange ich an zu arbeiten. Ich habe die EM so gespielt, als wäre es meine letzte. Aber ich möchte noch nicht aufhören. Die Arbeit steht jetzt dann ganz vorn, die Prioritäten ändern sich. Sollte ich aufhören, werde ich auf jeden Fall als Zuschauer dabei sein.“</p>
<p><strong>Jendrick Speer (Second Base, Deutschland): </strong>„Müde bin ich noch nicht. Es hat soviel Spaß gemacht, ich will gar nicht aufhören. Die Familie klopft zwar an. Aber mit dieser Mannschaft und diesem Trainerstab hat es einfach Spaß gemacht. Das ist langsam der Lohn für die Arbeit, die wir in den letzten Jahren gemacht haben. Es war jetzt einfach an der Zeit.“</p>
<p><strong>Ludwig Glaser (First Base, Deutschland):</strong> „Der hat so einen Hockeycheck gemacht. Na ja, und dann hab’ ich halt zu ihm was gesagt, dann kam der Dewald und hat auch was gesagt – und dann kamen alle angerannt.“</p>
<p><strong>Klaus Hopfensperger (Designated Hitter, Deutschland): </strong>„Das war die beste Mannschaft mit der ich bei den fünf Ems zusammengespielt habe.“</p>
<p>„Ich habe zehn Jahre auf diesen Moment gewartet.“</p>
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		<title>6:8 &#8211; Deutschland verpasst Finale</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 19:59:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>diehl</dc:creator>
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		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[italien]]></category>
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		<category><![CDATA[stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Das deutsche Team ist am Freitagabend vor 1.610 Zuschauern nur knapp am Finale der Baseball-EM vorbeigeschrammt. Mit 6:8 musste sich das Team am Ende gegen Italien geschlagen geben. Vier Runs im achten Inning brachten den Italienern den Sieg.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_3936" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/10-07-30-Game3-ITA-GER-1460.jpg"><img class="size-medium wp-image-3936" title="10-07-30 Game3 ITA-GER" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/10-07-30-Game3-ITA-GER-1460-300x199.jpg" alt="Deutschland - Italien" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Leere Blicke nach der unglücklichen Niederlagen gegen Italien (Foto: Eisenhuth)</p></div>
<p><strong>Stuttgart (tkd). </strong>Das deutsche Team ist am Freitagabend vor 1.610 Zuschauern nur knapp am Finale der Baseball-EM vorbeigeschrammt. Mit 6:8 musste sich das Team am Ende gegen Italien geschlagen geben. Die Zuschauer bekamen ein spannendes Spiel mit ständigen Führungswechseln zu sehen. Ingesamt dreimal ging Deutschland in Führung, unter anderem durch Homeruns von <strong>Edward Martinez</strong> und<strong> Dominik Wulf</strong>. Die Italiener hatten lange keine Antwort auf die 6:4-Führung parat. Erst ein Fehler im vorletzten Inning brachte die Italiener zurück ins Spiel und letztendlich auf die Siegerstraße. Der Favorit setzte sich glücklich durch, damit bleibt den Gastgebern morgen noch die Chance auf den dritten Platz im Spiel gegen Schweden.</p>
<p>Der Bundestrainer <strong>Greg Frady </strong>schickte die gleiche Aufstellung ins Rennen, die auch schon Griechenland mit 17:8 besiegte. Gleich im ersten Inning legten die Deutschen vor. Insgesamt dreimal gingen die Deutschen in diesem Spiel in Führung. Doch jedes Mal konnten die Italiener kontern. Erst schlug <strong>Ludwig Glaser</strong> mit seinem Double das 1:0 durch <strong>Sascha Lutz</strong> nach Hause. Die Italiener konterten postwendend durch <strong>Guiseppe Mazzanti </strong>und <strong>Stefan Desimoni</strong> gegen Huges zum 1:2.</p>
<div id="attachment_3935" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/GER_ITA_247.jpg"><img class="size-medium wp-image-3935" title="Deutschland-Italien" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/GER_ITA_247-300x199.jpg" alt="Deutschland - Italien" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Der Bundestrainer war am Freitag nur mit seinen Jungs zufrieden (Foto: Drobny)</p></div>
<p>Das nächste Mal war es wieder Glaser der den Ausgleich besorgte. <strong>Jendrick Speer </strong>konnte im dritten Inning auf den Schlag des First Baseman punkten. Das 3:2 durch Dominik Wulf zeigte den starken Willen der Deutschen in diesem Spiel. Der Ball war viel früher beim italienischen Catcher Simone Albanese, doch die harte Kollision endete mit der deutschen Führung. Und wieder konterte Italien sofort, <strong>Anthony Granato </strong>sorgte für den Ausgleich nach dem bereits Hughes den Wurfhügel verlassen hatte. <strong>Dominik Hartinger </strong>musste zwar auch noch das 4:3 hinnehmen, aber danach erlaubte der überragend aufspielende Gautinger keinen weiteren Run der Italiener bis zu seiner Auswechslung im siebten Inning.</p>
<p>Die dritte deutsche Führung erzielte Shortstop <strong>Edward Martinez</strong>. Der 36-jährige schlug mit <strong>Simon Gühring </strong>auf Base seinen dritten Homerun des Turniers. Wulf baute die Führung aus, diesmal ohne eine Konfrontation mit dem Catcher, sondern mit dem zehnten EM-Homerun seiner Karriere.</p>
<div id="attachment_3885" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_7202-e1280514262300.jpg"><img class="size-medium wp-image-3885" title="10-07-30 MLB Roadshow" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_7202-e1280514262300-300x199.jpg" alt="Deutschland - Italien" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Mit vollem Körpereinsatz erzielt Wulf das zwischenzeitliche 2:1 (Foto: Eisenhuth)</p></div>
<p>Die entscheidende Szene spielte sich im achten Inning ab. Der für Hartinger eingewechselte <strong>Philipp Hoffschild</strong> hatte bereits ein perfektes Inning abgeliefert, aber mit zwei Runnern auf Base versuchte er das Aus am dritten Base, sein Wurf landete im Leftfield und Italien konnte ausgleichen. Eugen Heilmann ersetzte Hoffschild, aber der Paderborner musste zwei weitere Punkte hinnehmen, ehe der deutschen Defensive drei Aus in Folge gelangen. Der Schock saß tief im Team von Frady und gegen die Würfe von <strong>Marco Grifantini</strong>. Drei Strikeouts in Folge begruben alle deutschen Hoffnungen auf das Finale.</p>
<p>Viel Zeit bleibt dem Bundestrainer nicht seine Mannschaft wieder aufzubauen. Zwar musste der Favoritensturz auf die nächste große Meisterschaft verschoben werden, im morgigen Spiel haben die Deutschen immer noch alle Chancen auf die erste deutsche Medaille seit mehr als 30 Jahren.</p>

<p><em><strong>Stimmen zum Spiel:</strong></em></p>
<p><strong>Marco Mazzieri (Manager, Italien):</strong> „Es war ein spannendes Spiel. Anfangs haben wir zu viele Chancen ausgelassen. Sie kamen mit den Homeruns zurück. Aber wir blieben dran und hatten dann bei dem Spielzug im achten Inning das nötige Glück, was dann auch das Spiel entschied.“</p>
<p>„Deutschland hat schon das gesamte Turnier über eine gute Leistung gezeigt und war ein würdiger Gegner.“</p>
<p><em>Zur Ejection:</em> „Ich habe mich zwar über die Entscheidung des Umpires aufgeregt, blieb aber die ganze Zeit ruhig und habe ihn nicht beleidigt.“</p>
<p><strong>Greg Frady (Manager, Deutschland):</strong> „Ich will Italien zum Sieg gratulieren. Beide Teams spielten mit viel Einsatz. Wir wussten, dass der Sieger des Spiels gute Chancen auf das Finale hatte. Ich bin zwar enttäuscht, aber auch stolz auf das Team.“</p>
<p>„Es ist frustrierend, wenn die Pitcher keine Strikes werfen. Aber insgesamt können wir mit dem Pitching im Turnierverlauf zufrieden sein.“</p>
<p><strong>Dominik Hartinger (Pitcher, Deutschland): </strong>„Ich hatte noch nicht so viel Einsatzzeit. Das war natürlich eine tolle Erfahrung, vor allem vor so vielen Leuten und der tollen Stimmung. Ich bin der Meinung wir haben unser Bestes gegeben. Größtenteils lagen wir vorn und es sah ja auch so aus, als könnten wir gewinnen. Alle haben ein ganz gute Leistung gezeigt. Natürlich war Italien auch ein sehr starker Gegner, die Mannschaft hat ja auch eine gewisse Favoritenrolle. Es ist bitter, wenn man so kurz vor Schluss noch verliert. Aber man kann niemandem die Schuld dafür geben. Jetzt dürfen wir nicht zu viel darüber nachdenken. Morgen geht es ja noch weiter.“</p>
<p><strong>Riccardo Fraccari (Präsident Internationaler Baseballverband): </strong>„Europa spielt eine wichtige Rolle im Internationalen Baseball.“</p>
<p><strong>Martin Miller (Präsident Europäischer Baseballverband):</strong> „Es schlagen zwei Herzen in meiner Brust. Es ist natürlich traurig, dass Deutschland nun nicht in Finale kommt, aber ich bin stolz auf das Team.“</p>
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		<title>Die Schattenmänner</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 09:10:16 +0000</pubDate>
		<dc:creator>wuerfel</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buntes]]></category>
		<category><![CDATA[Teamnews]]></category>
		<category><![CDATA[betreuer]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>

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		<description><![CDATA[ Häufig stößt man im allgemeinen Sprachgebrauch auf den Begriff der “Mannschaft“ und meint damit die Spieler auf dem Rasen. Dass es aber auch im Baseball ohne die vielen helfenden Hände hinter den Spielern nicht geht, zeigt dieses Turnier ganz eindeutig. Nichts ist unmöglich für den Betreuerstab der deutschen Nationalmannschaft: So besorgten sie flugs während des Samstagsspiels gegen Tschechien neue Schuhe für Pitcher Enorbel Marquez Ramirez, als seine im zweiten Inning den Geist aufgaben. Teamarzt Christian Teusch griff zum Telefon, Betreuer Tobias Renner düste los – und in Windeseile war das Problem gelöst.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Stuttgart (mos). </strong>Häufig stößt man im allgemeinen Sprachgebrauch auf den Begriff der “Mannschaft“ und meint damit die Spieler auf dem Rasen. Dass es aber auch im Baseball ohne die vielen helfenden Hände hinter den Spielern nicht geht, zeigt dieses Turnier ganz eindeutig. Nichts ist unmöglich für den Betreuerstab der deutschen Nationalmannschaft: So besorgten sie flugs während des Samstagsspiels gegen Tschechien neue Schuhe für Pitcher <strong>Enorbel Marquez Ramirez</strong>, als seine im zweiten Inning den Geist aufgaben. Teamarzt <strong>Christian Teusch</strong> griff zum Telefon, Betreuer <strong>Tobias Renner </strong>düste los – und in Windeseile war das Problem gelöst.</p>
<div id="attachment_3617" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><img class="size-medium wp-image-3617" title="10-07-29 Game2 GER-GRE - 0034" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/10-07-29-Game2-GER-GRE-00341-300x199.jpg" alt="" width="300" height="199" /><p class="wp-caption-text">Tobias Renner, Christian Teusch, Michel Gomez, Martin Russ (v. li.) Foto: (c) Eisenhuth, G.</p></div>
<p>Im Normalfall haben die beiden, Physiotherapeut<strong> Martin Russ </strong>sowie der alles verantwortende Sportdirektor <strong>Michel Gomez</strong> eine kurze Ruhepause, während die Nationalspieler auf dem Platz stehen. Dennoch sieht man sie meist übernervös am Rande des Dugouts mit der Mannschaft fiebern, nachdem sie tagsüber dafür gesorgt haben, dass die Nationalteam-Maschinerie wie geschmiert läuft. „Ich versuche, alles so zu arrangieren, dass sich Trainer und Spieler nur auf die Spiele konzentrieren müssen“, sagt <strong>Tobias Renner</strong>. Vom Trainer bekommt das Team seinen Tagesplan. Wann es wo nach dem Spiel was zu Essen gibt, wann der Bus wo sein soll, das koordiniert der Betreuer. Und er kümmert sich auch darum, dass die Mannschaft jeden Tag mit sauberen Trikots auflaufen können.</p>
<p>Apropos Uniformen: Prinzipiell sind die Deutschen ja anspruchslos. Nur wenn es um ihre Hosen geht, dann kann’s kompliziert werden. Denn ganz uneitel sind die Burschen nicht: War es bis vor kurzem noch in Mode, das Beinkleid eher weit und tief zu tragen, ist jetzt die engere Variante angesagt. „Da mussten wir dann halt mal schnell kurz vor Start einen neuen Satz Hosen besorgen, weil sie das vorher nicht gesagt haben.“</p>
<p>Die medizinische Abteilung mit Teusch und Russ, bezeichnenderweise in der Hotelsuite untergebracht, ist für die Spieler quasi der „Meeting Point“. „Da sind nicht nur die Jungs da, die gerade behandelt werden, sondern auch meistens noch ein paar andere Athleten – einfach um sich ein bisschen zu unterhalten“, erzählt Teusch. Der Laptop von Physio Russ ist die Video-Station, die Betreuer sind Ansprechpartner, wenn die Aktiven doch mal was auf dem Herzen haben. „Aber die Jungs sind diesmal viel entspannter, als bei vergangenen Turnieren. Sie kommen weniger mit Kleinigkeiten, sind einfach stabiler und belastbarer“, sagt Teusch. Die Jungs sind schlicht topfit – und bereit für die nächsten Tage.</p>
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		<title>&#8220;Ich will sie endlich mal schlagen&#8221;</title>
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		<pubDate>Fri, 30 Jul 2010 08:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>diehl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Teamnews]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[dominik wulf]]></category>
		<category><![CDATA[finalrunde]]></category>
		<category><![CDATA[interview]]></category>

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		<description><![CDATA[Dominik Wulf ist einer der dienstältesten Spieler im Kader von Greg Frady. Der Infielder der Solingen Alligators zählt zu den Stützen in den Planungen des Bundestrainers. In Stuttgart spielt Wulf seine sechste Europameisterschaft.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_3426" class="wp-caption alignleft" style="width: 294px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/FRA_GER_076.jpg"><img class="size-medium wp-image-3426" title="FRA_GER_076" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/FRA_GER_076-284x300.jpg" alt="Line-Up Wulf" width="284" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Wulf ist seit Jahren fester Bestandteil der deutschen Startaufstellung (Foto: Drobny)</p></div>
<p><strong>Stuttgart (tkd).</strong> Dominik Wulf, Infielder der Solingen Alligators, zählt zu den Stützen in den Planungen des Bundestrainers Greg Frady. In Stuttgart spielt Wulf seine sechste Europameisterschaft und ist nach Jendrick Speer und Simon Gühring, der Spieler mit den meisten Einsätzen.</p>
<p>Durch seine beiden Homeruns gegen Tschechien und Belgien ist der Third Baseman der Deutschen nun alleinige Inhaber dieser Rekordmarke.</p>
<p>Seit der Europameisterschaft in Bonn steht der angehende Arzt trotz Studium im Kader der Nationalmannschaft und wurde in der Bundesliga Nord zweimal zum wertvollsten Spieler gewählt (2004 und 2009). Neben einer Heim-Europameisterschaft will Wulf auch mal ein Turnier in Skandinavien erleben. Eine Chance die möglichen Gastgeber kennenzulernen hat er in der Finalrunde gegen das schwedische Team von Dennis Cook.</p>
<p>Das Presseteam konnte Wulf, der seine Karriere bei den Hochdahl Neanderthaler begann, kurz nach dem Frühstück zum Interview abfangen. Tobias Diehl sprach mit dem schlagstarken Infielder.</p>
<p><strong>EM-Redaktion: 2001 war deine erste EM, welche Erinnerungen hast Du an das Turnier?</strong></p>
<p><em>Dominik Wulf: </em>Die EM in Bonn war meine erste in der Herren-Nationalmannschaft. Es war sehr aufregend für mich. Ich habe damals noch Second Base gespielt. Ich hatte Probleme mit dem Rücken und konnte nicht so spielen wie ich mir das vorgestellt hatte, deswegen war die EM offensiv für mich nicht so gut. Aber mit 18 war das eine super Erfahrung.</p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong>EM-Redaktion</strong><strong>: Du hast mit einer Heim-EM angefangen, jetzt ist wieder eine. Sind die Turniere vor heimischen Publikum etwas besonderes?</strong></p>
<p><em>Dominik Wulf: </em>Es ist schon eine Motivation vor heimischen Publikum zu spielen. Natürlich will man auch noch neue Länder besuchen, die man nicht kennt. Wir haben aber jetzt schon viele Länder bereist, aber mir fehlt noch Skandinavien.</p>
<p>Zuhause macht es schon sehr viel mehr Spaß, weil die Zuschauer auf unserer Seite sind. Man spürt, dass ein größeres Interesse an unserer Mannschaft da ist. Und natürlich kommt hinzu, dass man in Deutschland immer eine hervorragende Organisation hat.</p>
<p><strong>EM-Redaktion</strong><strong>: Kannst Du Dich noch an Deinen ersten Homerun in der Nationalmannschaft erinnern?</strong></p>
<p><em>Dominik Wulf: </em>Da kann ich mich nicht mehr erinnern. Es müsste aber bei der B-EM in Regensburg gewesen sein. (Anm. d. Red.: Insgesamt waren es vier in Regensburg und Fürth)</p>
<p><strong>EM-Redaktion</strong><strong>: Wie schafft man es, den Homerun-Rekord zu brechen und nebenbei noch dem Beruf oder dem Studium nachzugehen und dann auch noch mit Teams mitzuhalten, die zum größten Teil aus Profi-Spielern bestehen?</strong></p>
<p><em>Dominik Wulf: </em>Mir wurde auch gesagt, dass ich spätestens im Hauptstudium (Anm. d. Red.: Medizin) keine Zeit mehr für Baseball haben würde. Aber ich hatte Glück, dass die Termine der Turniere oft in den Semesterferien lagen und einmal habe ich mir auch ein Freisemester genommen um Baseball spielen zu können.</p>
<p>Dass wir trotzdem noch auf dem Niveau mithalten können, ist einfach eine Einstellungssache. Der Wille zu gewinnen ist wichtig. Aber auch unsere gute Vorbereitung darf man nicht vergessen. Auch die Bundesliga, die oft kritisiert wird, ist meiner Meinung nach eine der besten Ligen in Europa.</p>
<p><strong>EM-Redaktion</strong><strong>: Wenn man sich die Ergebnisse gegen die Niederlande der vergangenen Jahre anschaut, dann ist das 0:3 von gestern eigentlich ein Erfolg. Oder ist das deutsche Team soweit zu sagen, dass es noch zu wenig war?</strong></p>
<p><em> </em></p>
<div id="attachment_3427" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/10-07-28-Game1-NED-GER-1087.jpg"><img class="size-medium wp-image-3427" title="10-07-28 Game1 NED-GER" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/10-07-28-Game1-NED-GER-1087-300x200.jpg" alt="Dominik Wulf nach dem Niederlande-Spiel" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">&quot;Es ist einfach an der Zeit sie zu schlagen,&quot; Wulfs Enttäuschung nach dem Spiel gegen die Niederlande war deutlich zu sehen (Foto: Eisenhuth)</p></div>
<p><em>Dominik Wulf:</em> Es war in den letzten Jahren immer knapper und der Respekt der Holländer vor uns wurde immer größer. Früher haben die Holländer noch die schlechteren Pitcher gegen uns werfen lassen, jetzt müssen die sich schon mehr Gedanken machen. Man muss einfach sagen, dass es an der Zeit ist sie zu schlagen. Der Respekt ist da und die wissen was auf sie zukommt, wenn sie gegen uns spielen. Wir sind nicht enttäuscht, denn sie sind eine sehr gute Mannschaft. Aber ich will sie endlich mal schlagen.</p>
<p><strong>EM-Redaktion</strong><strong>: In der Finalrunde geht es auch gegen die Italiener. Wie siehst du Italien im Vergleich zu den Niederlanden und was erwartest Du vom Spiel.</strong></p>
<p><em>Dominik Wulf: </em>Gesehen habe ich noch nicht viel von Italien, sondern nur von den vielen Homeruns gehört. Aber das heisst ja noch nichts, wenn das Pitching nicht stimmt. Ich schätze sie auf ein ähnliches Niveau wie die Niederländer. Die italienischen Schlagleute gehen eher auf Distanz und die Niederlande sind eher diszipliniert in der Offensive und erarbeiten und erkämpfen sich die Punkte eher. Italiener gehen mehr auf die Show, also den Homerun. Trotz dieses Unterschiedes sind beide Teams auf einem ähnlichen Niveau.</p>
<p><strong>EM-Redaktion</strong><strong>: Du hast jetzt neun Homeruns in der Nationalmannschaft, wir wäre es den zehnten im Finale zu schlagen?</strong></p>
<p><em>Dominik Wulf: </em>Ich versuche keine Homeruns zu schlagen. Mir ist es egal wieviele Homeruns ich schlage,  wenn wir gewinnen, dann freue ich mich. Wenn wir alles gewinnen und ich keinen Hit mehr schlagen kann, dann ist das super.</p>
<p><strong>EM-Redaktion</strong><strong>: Jendrick hat hier den Länderspielrekord aufgestellt. Muss er sich noch fürchten, dass Du ihn überholst?</strong></p>
<p><em>Dominik Wulf: </em>Wir spielen schon seit Jahren zusammen in der Nationalmannschaft. Und ich glaube das Jendrick noch länger dabei sein wird als ich. Aber man kann nie wissen.</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_3432" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/10-07-28-Game1-NED-GER-0167.jpg"><img class="size-medium wp-image-3432" title="10-07-28 Game1 NED-GER" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/10-07-28-Game1-NED-GER-0167-300x225.jpg" alt="Wulf verliert den Schläger" width="300" height="225" /></a><p class="wp-caption-text">Eigentlich hat Wulf in der Nationalmannschaft alles im Griff (Foto: Eisenhuth)</p></div>
<p><strong>EM-Redaktion</strong><strong>: Seit 2001 bildest Du mit Simon Gühring, Tim Henkenjohann, Jendrick Speer und einigen anderen das Grundgerüst in der Nationalmannschaft. Ist es ein Vorteil, dass das ihr schon so lange zusammenspielt?</strong></p>
<p><em>Dominik Wulf: </em>Ich glaube schon, dass es ein großer Vorteil ist. Die Holländer haben jedes Jahr andere Gesichter dabei. Wir wissen wo wir herkommen, wie es war als wir angefangen haben und haben uns so unser Selbstvertrauen erarbeitet, das wir früher eben noch nicht so hatten.</p>
<p><strong>EM-Redaktion</strong><strong>: Das Ziel vor der EM war eine Medaille. Nach dem bisherigen Verlauf &#8211; wäre der dritte Platz genug für Dich?</strong></p>
<p><em>Dominik Wulf: </em>Natürlich war das ein Ziel, aber mir reicht es nicht. Auch wenn es die höchste Platzierung ist, die ich persönlich je erreicht hätte. So lange wir noch Chancen haben mehr zu erreichen, dann will ich das auch schaffen.</p>
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		</item>
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		<title>Deutsche schlagen sich Oranje-Frust von der Seele</title>
		<link>http://www.baseball-em.de/deutsche-schlagen-sich-oranje-frust-von-der-seele/</link>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 17:02:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>diehl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spielberichte]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[finalrunde]]></category>
		<category><![CDATA[griechenland]]></category>
		<category><![CDATA[spielbericht]]></category>
		<category><![CDATA[stuttgart]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Spiel gegen Griechenland schickt Bundestrainer Greg Frady den ehemaligen Solinger Enorbel Marquez-Ramirez als ersten Werfer auf den Hügel. Die Griechen setzen auf den ehemaligen Werfer der Harvard University, Max Warren. Am Ende siegte Deutschland deutlich mit 17:8 durch acht späte Punkte gegen Griechenland.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_3580" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/GER_GRE_070.jpg"><img class="size-medium wp-image-3580" title="Deutschland-Griechenland" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/GER_GRE_070-300x199.jpg" alt="Deutschland - Griechenland" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Vier Hits und fünf RBI verbuchte Ludwig Glaser beim 17:8-Sieg (Foto: Drobny)</p></div>
<p><strong>Stuttgart (tkd).</strong> Angeführt von einem starken Ludwig Glaser konnte die Nationalmannschaft den ersten Sieg in der Finalrunde einfahren. Vor 620 Zuschauern im Ballpark am Schnarrenberg in Stuttgart sammelte der Firstbaseman aus Regensburg vier Hits und fünf RBI und erzielte einen Run beim 17:8-Sieg gegen Griechenland. Die starke Leistung Glasers spornte auch seine Regensburger Kollegen an. Christopher Howards zwei 3-Run-Homeruns brachte die deutsche Mannschaft jeweils nach kurzen Schwächephasen zurück ins Spiel und auch Cedric Bassel zeigte mit drei Hits und drei Runs, sowie einigen sehenswerten Aktionen in der Defensive eine starke Leistung. Gestört wurde die Regensburger Dominanz im deutschen Kader nur durch die Leistung des Mannheimers Sascha Lutz. Der Leftfielder kam auf vier Hits, einen RBI und erzielte vier der insgesamt 17 deutschen Punkte.</p>
<p>Gegen Griechenland schickte Bundestrainer <strong>Greg Frady </strong>den ehemaligen Solinger <strong>Enorbel Marquez-Ramirez</strong> als ersten Werfer auf den Hügel. Die Griechen setzten auf den ehemaligen Werfer der Harvard University, <strong>Max Warren</strong>. Ansonsten gab es in der Aufstellung des Gastgebers keine Veränderungen im Vergleich zum Spiel gegen die Niederlande vom gestrigen Abend.</p>
<p>Marquez-Ramirez zeigte von Beginn an eine gute Leistung und bekam auch gleich die nötige Unterstützung seiner Defensive. Bei zwei Aus wollte <strong>James Demetral </strong>auf einen Schlag zu Centerfielder <strong>Cedric Bassel </strong>vom zweiten Base aus punkten. Der Wurf landete rechtzeitig bei Catcher <strong>Simon Gühring </strong>und verhinderte einen Rückstand im ersten Inning. Im Gegensatz dazu ließen die Griechen im ersten Inning den ersten deutschen Punkt zu. <strong>Ludwig Glasers</strong> Schlag ins Outfield ermöglichte <strong>Sascha Lutz</strong> die 1:0-Führung. Der Leftfielder der Deutschen war zuvor vom Ball getroffen worden und durch einen Opferschlag von<strong> Dominik Wulf</strong> an die dritte Base gekommen, nachdem die Defensive einen Ball von<strong> Jendrick Speer </strong>nicht kontrollieren konnte. Warren befreite sich mit einem Doubleplay auf Gührings Ball aus dem Inning.</p>
<div id="attachment_3579" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/GER_GRE_051.jpg"><img class="size-medium wp-image-3579" title="Deutschland-Griechenland" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/GER_GRE_051-300x199.jpg" alt="Deutschland - Griechenland" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Gühring verhinderte nach Bassels Wurf den frühen Rückstand (Foto: Drobny)</p></div>
<p>Bei geladenen Bases im dritten Inning sah sich Marquez-Ramirez erstmals mit größeren Probleme konfrontiert. Ein Aus hatte Gühring besorgt, der <strong>Nicholas Theodorou</strong> am zweiten Base nach einem missglückten Buntversuch der Griechen auswerfen konnte. Anders als im ersten Durchgang konnten aber Demetral und <strong>Peter Maestrales </strong>auf zwei Schläge zum 2:1 punkten, bevor ein Schlag von Warren die Führung auf 4:1 anwachsen ließ. Ein Besuch von Trainer Frady auf dem Wurfhügel brachte den gewünschten Tempowechsel. Der Deutsch-Kubaner stabilisierte seine Leistung und beendete das Inning ohne einen weiteren Hit abzugeben.</p>
<p>Wie schon gegen die Franzosen konnte das deutsche Team postwendend zurückschlagen. Wieder waren Lutz und Speer auf Base. Letzterer erzielte endlich den ersten Hit nach einer langen Durststrecke. Ein schwieriger Ball von Wulf zwang die Griechen zu einem Fehler und Deutschland verkürzte auf 2:4. <strong>Robert Gruber</strong> wurde bei geladenen Bases von Warren getroffen und brachte so den 3:4-Anschluss über die Platte. Ein Inning später wechselte die Führung wieder zu Gunsten der Deutschen. Bassel und Lutz waren jeweils sicher auf Base gekommen und Glaser sorgte mit seinem dritten Hit des Tages für die 5:4-Führung. Nur wenig später sorgte der Designated Hitter <strong>Christopher Howard </strong>für die nächsten deutschen Punkte. Mit Wulf und Gühring auf Base brachte sein weiter Schlag über den Zaun im Centerfield das 8:4 und beendete gleichzeitig den Arbeitstag von Warren, der von <strong>Efthy Karkatselos</strong> ersetzt wurde. Die Gastgeber wechselten nur ein Inning später ebenfalls den Pitcher, Marquez-Ramirez beendete seinen Auftritt nach fünf Inning mit vier Strikeouts und vier abgegebenen Runs. <strong>Moritz Sckaer</strong> kam so zu seinem zweiten Einsatz im Turnier und schickte <strong>Constant Panagotacos</strong> mit einem Flugaus zurück auf die Bank.</p>
<div id="attachment_3578" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_5361a1.jpg"><img class="size-medium wp-image-3578" title="10-07-29 Game1 SWE-ITA" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_5361a1-300x168.jpg" alt="Deutschland - Griechenland" width="300" height="168" /></a><p class="wp-caption-text">Jendrick Speer beendete seine Durststrecke in diesem Turnier (Foto: Eisenhuth)</p></div>
<p>Erst im nächsten Inning sollten die Griechen etwas gegen den Kölner Werfer anrichten können. Bei geladenen Bases konnten die deutschen einmal verhindern, dass Griechenland punkten konnte. Aber zwei Schläge von Stephan Palos und Panagotacos brachten die Gäste auf 6:8 heran und sorgten für den nächsten Pitcherwechsel. <strong>Nils Hartkopf </strong>kam nur zwei Tage nach seinem Auftritt gegen Frankreich ins Spiel. Hartkopfs begann unglücklich, zwar konnte er mit zwei Strikeouts das Inning beenden, aber zwei Würfe außerhalb der Reichweite seines Catchers ließen die Griechen ausgleichen. Nach dem wackeligen Start stabilisierte sich Hartkopf und gab keinen Hit<strong> </strong>ab. Er warf drei Strikeouts in seinen knapp zwei Innings auf dem Mound.</p>
<p>Lange sollte die Freude der Griechen über den Ausgleich nicht wahren. Glaser sammelte mit einem Walk bei zwei Aus und geladenen Bases sein viertes von fünf RBI im Spiel und Deutschland führte durch Bassels Run wieder. Im letzten deutschen Schlagdurchgang legte Lutz mit seinem Hit einen weiteren Punkt durch <strong>Edward Martinez </strong>nach. Der eingewechselte <strong>Andrew Brack </strong>hatte weiterhin Probleme mit den deutschen Schlagleuten. Wulf hämmerte einen Ball mit drei Läufern auf Base und zwei Aus zum 13:8 an den Zaun im Centerfield und konnte auf Glasers Schlag vom dritten Base aus punkten. Der Regensburger durfte danach seinen Arbeitstag beenden und wurde von<strong> Julius Uelschen</strong> ersetzt. Die Griechen gaben das Spiel nun auf. Gühring kam durch einen Fehler auf Base und Christopher Howard holte sich mit seinem zweiten Homerun seine RBI vier bis sechs zum 17:8 aus deutscher Sicht.</p>
<div id="attachment_3576" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_5570a.jpg"><img class="size-medium wp-image-3576" title="10-07-29 Game1 SWE-ITA" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_5570a-300x200.jpg" alt="Deutschland - Griechenland" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Mit zwei Homeruns sammelte Christopher Howard sechs RBI gegen Griechenland (Foto: Eisenhuth)</p></div>
<p>Danach kam <strong>Martin Almstetter </strong>zu seinem ersten Einsatz bei dieser Europameisterschaft. Der Linkshänder erlaubte bei einem Aus zwar drei Griechen den Weg auf die Bases. Aber ein von Martinez eingeleiteter Spielzug beendete das Spiel ohne Griechenland die Möglichkeit der Ergebniskosmetik zu geben.</p>
<p>Die deutsche Mannschaft zeigte sich beim Schlagfestival gegen die Griechen gut erholt von der Niederlage gegen Holland. Frady konnte insgesamt 19 Hits seines Teams notieren. Weniger erfreulich dürften die 14 Hits Griechenlands für den deutschen Trainer sein. Eine solche Offensivleistung müsste morgen gegen Italien mit einer Defensivleistung aus dem Spiel der Niederländer kombiniert werden. „Morgen wird <strong>André Hughes </strong>für uns starten. Wenn wir gut pitchen und solide in der Defensive stehen, werden wir das Spiel gewinnen können,“ erklärte Frady nach dem Spiel: „Die Italiener dürften nach der Niederlage heute sauer sein. Es sollte also ein interessantes Spiel morgen werden.“ Mit einem Sieg gegen Italien hätte Deutschland beste Chancen auf eine Medaille und sogar auf das Finale am Sonntag.</p>
<p><strong></strong></p>
<p><em><strong>Stimmen zum Spiel:</strong></em></p>
<p><strong>Chris Howard (Designated Hitter, Deutschland):</strong> „Ich denke, das wir gut gespielt haben. Sie hatten zwei Innings, wo sie ein paar Bloop-Hits hatten. Aber wir haben generell gut gepitcht, gut Defense gespielt und gut auf den Ball gehauen.“</p>
<p>„Natürlich habe ich die zwei Homeruns geschlagen. Das ist schön. Das nützt aber ja nichts wenn keiner auf Base ist und da haben die Jungs gute Arbeit gemacht vor mir, so dass wir ein paar Punkte scoren konnten.“</p>
<p><strong>Sascha Lutz (Left Fielder, Deutschland): </strong> „Wir haben es knapper gemacht, als es hätte sein müssen. Es ist gut, dass wir den Sieg geholt haben. Jetzt kann es positiv weitergehen.“</p>
<p>„Morgen gegen Italien wird natürlich schwer. Aber wir spielen gut morgen und dann läuft das Ding von alleine.“</p>
<p><strong>Ludwig Glaser (First Baseman, Deutschland):</strong> „Wir haben wieder stark angefangen. Die Griechen waren aber auch nicht zu unterschätzen.“</p>
<p>„Wir waren eigentlich klar die bessere Mannschaft. Wir hatten nicht so viel Glück gehabt. Sie haben wieder ein paar Bälle übers Infield gelupft. Wir haben aber immer nachgesetzt, wenn sie Runs gemacht haben. So dass sie gar nicht dieses Momentum bekommen konnten.“</p>
<p>„Italien wird ein richtig schweres Spiel. Sie werden wahrscheinlich ihre besten Leute gegen uns werfen lassen. Es ist ja wichtig für die Platzierung und die Goldmedaille. Da wird es richtig anstrengend.“</p>
<p><strong> </strong></p>
<div id="attachment_3598" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/Pressekonferenz_005.jpg"><img class="size-medium wp-image-3598" title="Pressekonferenz" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/Pressekonferenz_005-199x300.jpg" alt="Deutschland - Griechenland" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">War zufrieden mit seinem Team, aber nicht mit dem Ergebnis - Griechenlands Trainer Jim Essien (Foto: Drobny)</p></div>
<p><strong>Greg Frady (Headcoach, Deutschland):</strong> „Wir wussten vorher, dass  dieses Spiel besonders wichtig und das Griechenland ein schwieriger  Gegner sein würde. Das Spiel war bis kurz vor Schluss eng und unsere  Spieler spürten dies. Wir spielten in manchen Situationen nicht so gut  und ein erfahrenes Team wie Griechenland nutzt dies aus.“</p>
<p>„Der Sieger des Spiels hat weiterhin eine gute Chance das Finale zu  erreichen. Ich kann zwar nicht sagen, dass wir das Finale erreichen  werden. Aber wir werden alles auf dem Feld geben und Italien ein guter  Gegner sein. Es würde viel für den deutschen Baseball bedeuten. Ein  Gewinn einer Medaille könnte dem Baseball hier noch einmal einen Push  geben und das ist unser Ziel seit Turnierbeginn. Wir haben noch zwei  Spiele in der Runde und werden alles dafür tun, um ins Finale zu  kommen.“</p>
<p>„Nach der tollen WM in Regensburg, haben auch Stuttgart und  Heidenheim, wo wir bisher gespielt haben, einen tollen Job gemacht. Es  ist natürlich traurig, dass es die ganze Zeit regnet. Aber die  Freiwilligen machen eine tolle Arbeit, so dass das Feld trotzdem in  einem guten Zustand ist. Die gesamte deutsche Baseball-Community kann  darauf stolz sein. Es ist ein fantastisches Turnier und es ist eine Ehre  als Gastgeber zu spielen.“</p>
<p><strong>James Essian (Headcoach, Griechenland): </strong>„Wir fühlen uns geehrt hier zu sein. Es war ein sehr wichtiges Spiel. Ich denke der Gastgeber macht einen fantastischen Job, um das Feld herzurichten. Alle Beteiligten verdienen ein großes Lob. Sie haben hart gearbeitet und es gleicht einem Wunder, dass sie es spielbereit hinbekommen haben.“</p>
<p>„Das Spiel lief nicht gut für uns. Uns fehlt beim Pitching die Breite. Sie haben besser gespielt, besser geschlagen und sie haben die besseren Entscheidungen getroffen. Sie hatten es verdient zu gewinnen.“</p>
<p>„Wir freuen uns auf das Spiel gegen die Niederlande.“</p>
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		<title>Verstärkung für Ex-Major Leaguer Mike Hartley</title>
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		<pubDate>Thu, 29 Jul 2010 12:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>diehl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Buntes]]></category>
		<category><![CDATA[Teamnews]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[heidenheim]]></category>
		<category><![CDATA[regen]]></category>

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		<description><![CDATA[Am Ende des Tages konnte das deutsche Team gestern zumindest einen Sieg verbuchen. Während der Regenunterbrechung bekam Mike Hartleys Groundcrew prominente Unterstützung. Sämtliche deutschen Nationalspieler, Betreuer und Coaches beteiligten sich am Kampf gegen die Pfützen im Infield.]]></description>
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<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong> </strong></p>
<p><strong></p>
<div id="attachment_3393" class="wp-caption alignleft" style="width: 209px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_0669_chh.jpg"><img class="size-medium wp-image-3393" title="DSC_0669_chh" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_0669_chh-199x300.jpg" alt="Henkenjohann" width="199" height="300" /></a><p class="wp-caption-text">Nicht nur auf dem Mound mit einer starken Leistung, Tim Henkenjohann am Besen (Foto: Haas)</p></div>
<div id="attachment_3396" class="wp-caption alignright" style="width: 310px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_0634_chh.jpg"><img class="size-medium wp-image-3396" title="DSC_0634_chh" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_0634_chh-300x199.jpg" alt="Groundcrew Deutschland" width="300" height="199" /></a><p class="wp-caption-text">Simon Gühring und Teamarzt Christian Teusch hatten als erste die Schaufeln in der Hand. Der Rest des Teams folgte ihnen schnell (Foto: Haas)</p></div>
<p></strong><strong>Heidenheim (tkd). </strong>Am Ende des Tages konnte das deutsche Team gestern zumindest einen Sieg verbuchen. Während der Regenunterbrechung bekam Mike Hartleys Groundcrew prominente Unterstützung. Sämtliche deutschen Nationalspieler, Betreuer und Coaches beteiligten sich am Kampf gegen die Pfützen im Infield. Beinahe 90 Minuten schaufelten, schrubbten und rackerten die Spieler auf dem Feld in Heidenheim.</p>
<p>Ohne die durch den Sportdirektor und Geschäftsführer gebrachte Walze wäre es eine unlösbare Aufgabe für Groundcrew und Spieler gewesen. So konnten man das Spiel in Heidenheim zumindest ordentlich beenden, auch wenn man sich am Ende gegen die starken Niederländer geschlagen geben musste. Doch auch die Sieger zeigten vom Einsatz der deutschen Spieler überrascht. &#8220;Dass das deutsche Team selbst mitangepackt hat um das Wasser zu bändigen, hat mich sehr beeindruckt,“  so Sidney de Jong, Catcher der Niederländer, nach dem Spiel.</p>
</div>
</div>
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		<title>Kein Gold am Ende des Regenbogens</title>
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		<pubDate>Wed, 28 Jul 2010 20:40:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>diehl</dc:creator>
				<category><![CDATA[Spielberichte]]></category>
		<category><![CDATA[deutschland]]></category>
		<category><![CDATA[heidenheim]]></category>
		<category><![CDATA[niederlande]]></category>
		<category><![CDATA[spielbericht]]></category>

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		<description><![CDATA[Im Spitzenspiel der Gruppe A musste sich Deutschland nach zähem Kampf nur knapp mit 0:3 gegen die Niederlande geschlagen geben. Vor 1.200 Zuschauern in Heidenheim sorgte Tief „Silke“ für einiges Chaos im siebten Inning. Beim Stand von 1:0 für die Niederlande musste die Partie rund 90 Minuten unterbrochen werden. Das deutsche Team wusste um seine historische Chance und half der Groundcrew im verzweifelten Kampf gegen die tiefen Pfützen im Infield.]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<div id="attachment_3276" class="wp-caption alignleft" style="width: 310px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_2422.jpg"><img class="size-medium wp-image-3276" title="10-07-28 Game1 NED-GER" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/DSC_2422-300x200.jpg" alt="Niederlande - Deutschland" width="300" height="200" /></a><p class="wp-caption-text">Beide Teams brachten zu Beginn des Spiels immer wieder Läufer auf Base (Foto: Eisenhuth)</p></div>
<p><strong>Heidenheim (tkd).</strong> Im Spitzenspiel der Gruppe A musste sich Deutschland nach zähem Kampf nur knapp mit 0:3 gegen die Niederlande geschlagen geben. Vor 1.200 Zuschauern in Heidenheim sorgte Tief „Silke“ für einiges Chaos im siebten Inning. Beim Stand von 1:0 für die Niederlande musste die Partie rund 90 Minuten unterbrochen werden. Das deutsche Team wusste um seine historische Chance und half der Groundcrew im verzweifelten Kampf gegen die tiefen Pfützen im Infield.</p>
<p>Das holländische Team wartete derweil an der Spielerbank und wartete auf den Abbruch durch die Technische Kommission. Um 21:15 Uhr wurde das Spiel fortgesetzt und den Deutschen blieben noch zwei Innings das Spiel zu egalisieren. Letztendlich behielt der Favorit die Oberhand und Deutschland musste sich unglücklich geschlagen geben. Durch die Niederlage zieht das Team von <strong>Greg Frady</strong> als Zweiter in die Finalrunde ein und trifft am Donnerstag auf Griechenland.</p>
<p>Zu Beginn des Spiel hingen die Regenwolken schon bedrohlich an der Ostalb, aber Regen fiel noch nicht vom Himmel. Gleich im ersten Inning kam <strong>Sascha Lutz</strong> durch einen Fehler der Niederländer auf Base ehe ihn <strong>Jendrick Speer</strong> mit einem Opferschlag auf die zweite Base brachte. Hollands Werfer<strong> Leon Boyd </strong>konnte sich aber mit zwei Strikeouts aus dem Inning befreien.</p>
<div id="attachment_3310" class="wp-caption alignright" style="width: 264px"><a href="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/Henkenjohann_sm.jpg"><img class="size-full wp-image-3310" title="Henkenjohann_sm" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/Henkenjohann_sm.jpg" alt="" width="254" height="433" /></a><p class="wp-caption-text">Tim Henkenjohann hatte die Niederländer gut im Griff. Foto: (c) Eisenhuth, G.</p></div>
<p>Auch Deutschlands Starting Pitcher <strong>Tim Henkenjohann </strong>fand schnell ins Spiel. Er schickte drei der ersten vier Niederländer  zurück auf die Bank. Nur <strong>Raily Legito</strong> kam mit einem Walk auf die erste Base. Die deutsche Mannschaft näherte sich im dritten Inning erneut der Homeplate. Nachdem Lutz im ersten Inning bis auf die zweite Base kam, schaffte es der Leftfielder bei zwei Aus zur dritten Base. <strong>Ludwig Glasers </strong>Groundball reichte nicht und die Niederländer konnten sich aus dem Inning retten. So sollte es den Niederländern im Verlauf des Spiel auch immer wieder gelingen. Die Deutschen platzierten immer wieder Läufer auf Base, konnten daraus aber kein Kapital schlagen. Der dritte Error der Niederländer brachte Speer im sechsten Inning auf Base. Doch dem Europameister gelang es trotz eines weiteren Fehlers den deutschen Second Baseman auf dem Weg zum zweiten Base zu erwischen. Ein Walk an Glaser später hätte ihn gefahrlos zu eben dieser gebracht. So endete auch das sechste Inning ohne Run für die Nationalmannschaft mit einem Aus von Gühring.</p>
<p>Die Niederländer machten es im dritten Inning besser. Henkenjohann gab insgesamt drei Walks im Inning ab, einen davon gegen <strong>Sidney de Jong </strong>bei geladenen Bases zur 1:0-Führung der Holländer. Davor konnte er noch Schlimmeres mit einem Strikeout gegen den vierten Schlagmann der Niederländer, <strong>Bryan Engelhardt</strong>, verhindern. Zum Abschluss des Innings zwang der lange Norddeutsche Schlagmann <strong>Bas de Jong </strong>zu einem hohen Flugball ins Outfield.</p>
<p>Es sollte vorerst die einzige Schwäche von Henkenjohann bleiben. Unterstützt von einer starken Defensive hielt der Rechtshänder die Niederländer bei nur einem Run. Im sechsten Inning retteten zwei spektakuläre Spielzüge den deutschen Pitcher. Glaser stoppte einen Schlag der Niederländer mit einem sehenswerten Hechtsprung zum ersten Aus und Shortstop <strong>Edward Martinez</strong> beendete das Inning mit einem Wurf hinter dem Rücken aus vollem Lauf an das zweite Base und verhinderte so den zweiten Run für die Niederlande.</p>
<p>Der Europameister stand den Deutschen aber nichts nach. Beste deutsche Chancen wurden durch zwei Verteidigungsspielzüge von First Baseman<strong> Bas de Jong</strong> und einem beeindruckenden Fang des Centerfielders <strong>Danny Rombley </strong>aus vollem Lauf. Obwohl Rombley vor dem Zaun nicht mehr bremsen konnte und in die Schutzmatten krachte, behielt er den Ball im Handschuh.</p>
<p>Weitere Chancen für eine mögliche Aufholjagd bekam das Team von <strong>Greg Frady</strong> nicht mehr. Henkenjohann hatte ein überragendes Spiel geworfen und nur im dritten Inning eine kleine Schwächephase. Mit vier Strikeouts und nur vier zugelassenen Hits hatte der deutsche Pitcher seine Mannschaft bis zur Regenunterbrechung im Spiel gehalten. Die lange Pause brachte <strong>Eugen Heilmann</strong> auf dem Mound. Die Niederländer fanden schneller ins Spiel und ein Ball ins Outfield von Engelhardt brachte das 2:0 bei einem Aus. Heilmann fand nach einem weiteren Schlag von <strong>Sidney de Jong</strong> in sein Spiel und schickte <strong>Bas de Jong</strong> mit einem Strikeout auf die Bank und beendete das Inning mit einem Aus an der ersten Base.</p>
<p>Auch für <strong>Leon Boyd</strong> war der Arbeitstag mit der Regenpause beendet. <strong>Arshwin Asjes</strong> ging im achten Inning auf den Wurfhügel. Deutschland schaffte es den potentiellen Ausgleich an die Platte zu bringen. Bassel und Lutz waren auf Base und Speer hämmerte den Ball die Linie am Leftfield entlang. Doch wieder gelang es den Niederlanden sich mit zwei starken Defensivaktionen schadlos aus dem Inning zu befreien.</p>
<p>Eine Chance sollte sich Deutschland noch bieten. Heilmann hatte das achte Inning mit Hilfe von Martinez souverän abgewickelt und die deutsche Offensive trat ein letztes Mal an die Platte. Es sollte eines der wenigen Innings des Spiels sein in dem Deutschland keinen Läufer auf Base bringen konnte.</p>
<p>Das Wetter war heute nicht der einzige Gegner der Deutschen. Am Ende musste man sich einem Team geschlagen geben, welches die wenigen Chancen auf Punkte eiskalt ausnutzte. Mit einem Sieg und einer Niederlage ziehen die Gastgeber nun in Finalrunde und haben immer noch gute Chancen auf ein erfolgreiches Ende der Mission Edelmetall.</p>

<p><em><strong>Stimmen zum Spiel:</strong></em></p>
<div id="attachment_3312" class="wp-caption alignleft" style="width: 214px"><img class="size-full wp-image-3312 " style="margin: 4px;" title="Frady_sm" src="http://www.baseball-em.de/wp-content/uploads/2010/07/Frady_sm.jpg" alt="Greg Frady, Foto: (c) Eisenhuth, G." width="204" height="314" /><p class="wp-caption-text">Greg Frady, Foto: (c) Eisenhuth, G.</p></div>
<p><strong>Greg Frady (Headcoach, Deutschland): </strong>„Wir haben mit sehr viel Herz gespielt und auf Augenhöhe mit Holland gespielt. Es war insgesamt ein sehr hochklassiges Spiel und Holland hatte zwei gute Hits als sie diese wirklich brauchten. Das ist die Stärke eines Top-Teams.“</p>
<p>„Der holländische Pitcher war sehr stark, aber wir hatten das Gefühl, dass wir ihn werden knacken können. Ein großes Kompliment an Tim Henkenjohann. Er hat uns die ganze Zeit im Spiel gehalten und uns die Möglichkeit gegeben jenes zu gewinnen.“</p>
<p>„Ich bin sehr stolz auf meine Jungs. Morgen ist ein neuer Tag und wir werden in der Finalrunde alles geben.“</p>
<p><strong>Jim Stoeckel (Manager, Niederlande): </strong>„Es war ein sehr ungewöhnliches Spiel für uns und wir sind sehr froh es am Ende noch gewonnen zu haben.“</p>
<p>„Wir wollten den Spielabbruch aber die Verantwortlichen haben anders entschieden.“</p>
<p>„Kompliment an das deutsche Team. Wir mussten alles geben um den Sieg davonzutragen.“</p>
<p>„Der deutsche Pitcher war sehr gut. Er hat uns mit seinen Effetwürfen aus dem Rhythmus gebracht.“</p>
<p>„Uns ist egal, ob wir in der Finalrunde auf Schweden oder Spanien treffen.“</p>
<p><strong>Tim Henkenjohann (Pitcher, Deutschland): </strong>„Ich habe schon viele dieser Spiele gehabt. Wir hatten die USA und Kuba auch schon am Rande einer Niederlage gehabt.“</p>
<p>„Wir wussten, dass wir mit den Topteams mithalten können. Aber natürlich ist es schade heute wieder keinen der Großen geschlagen zu haben.“</p>
<p><strong>Dominik Wulf (Third Baseman, Deutschland): </strong>„Wir wussten, dass die holländische Mannschaft großen Respekt vor uns hat. Seit 10 Jahren versuche ich mit der Nationalmannschaft die Holländer zu schlagen. Heute wäre es an der Zeit gewesen.“</p>
<p>„Vielleicht ist es besser die Holländer im Finale zu schlagen!?“</p>
<p><strong>Edward Martinez (Shortstop, Deutschland): </strong>„Wir hatten heute leider das Glück nicht auf unserer Seite.“</p>
<p>„Der knapp gefangenen Ball von Jendrick Speer ist dafür ein gutes Beispiel und hätte die Wende bringen können. Aber wir müssen nach vorne schauen. Wir spielen morgen gegen Griechenland und müssen bereit sein morgen einen Sieg einzufahren um unseren Traum von einer Medaille zu verwirklichen.“</p>
<p><strong>Leon Boyd (Pitcher, Niederlande): </strong>„Es war für uns das bisher schwierigste Spiel.“</p>
<p>„Ich habe großen Respekt vor der Leistung der deutschen Mannschaft.“</p>
<p><strong>Sidney de Jong (Catcher, Niederlande): </strong>„Wir wussten, dass Deutschland neben uns die beste Mannschaft der Gruppe sein würde.“</p>
<p>„Ich bin beeindruckt, dass das deutsche Team selbst mitangepackt hat um das Wasser zu bändigen.“</p>
<p>„Für uns wäre es ein Traum in Deutschland am Sonntag gegen die Deutschen in Stuttgart im Finale zu stehen.“</p>
<p><strong>Eugene Kingsale (Outfielder, Niederlande): </strong>„Die Geduld war heute der Schlüssel zum Sieg für uns.“</p>
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