Sie bewegen die Europameisterschaft
Stuttgart (mos). 5.000 Kilometer werden die insgesamt acht Fahrer, die von Stuttgart aus unterwegs sind, am Ende des Turniers zurückgelegt haben. Mit drei Kleinbussen und zwei PKWs kutschierten die Freiwilligen die Technische Kommission, die Schiedsrichter und Spielschreiber von Stuttgart aus an die Spielorte. „Es waren immer sehr angenehme Fahrten. Oft wollten die Herren wissen, wo wir gerade vorbei fahren. Bei den langen Fahrten nach Neuenburg war’s aber meistens eher ruhig“, erzählt Kurt Wagner. Nicht zum ersten Mal ist er als Chauffeur bei einem Turnier im Einsatz. Er war unter anderem auch bei der Leichtathletik-Weltmeisterschaft in Berlin, den Swiss Open und der Turn-WM hier in Stuttgart unterwegs. „Das ist im Ruhestand quasi mein Hobby geworden.“
Zwei große Reisebusse bringen die Teams aus Italien, Schweden, Spanien, Griechenland, Tschechien, Großbritannien und Frankreich zu ihren Spielorten. Einen lenkt ein Busfahrer desbeauftragten Reiseunternehmens. Hinter dem Steuer des anderen sitzt Volunteer Drazen Mirkovic. So konzentriert die Spieler auf dem Platz sind, nach einer Busfahrt scheinen sie ein bisschen vergesslich zu werden: So blieben bereits ein Portemonnaie samt wertvollem Inhalt, ein Laptop und ein Blackberry liegen. Von Jacken & Co. ganz zu schweigen.


29. Jul, 2010























