Eine Weltreise um den Baseball-Globus
Stuttgart (mos). 15 Länder, mehr als 350 Baseball-Felder, rund 320 Spiele pro Jahr: Brian D. Moore ist schlicht Baseball-verrückt. „Ich liebe den Sport und kann nicht aufhören, mir Spiele anzuschauen.“ Seit 2005 reist der Polizist aus San Diego/Kalifornien um die Welt, nachdem er schon in den USA fast in jedem Staat ein Baseball-Spiel besucht hat. „Iowa, North Dakota und Kentucky fehlen mir noch.
Ich war zwar auch schon auf Plätzen, aber da wurde eben gerade nicht gespielt.“ Seit 2005 nach einem Turnier in Japan bereist er alle Kontinente, um seine Sammlung zu vergrößern. 13 Länder hat er schon, unter anderem auch wegen seiner Tätigkeit für Stadeo.tv.
Bei der Weltmeisterschaft im vergangenen Jahr war er in Prag als offizieller Spielschreiber im Einsatz, dann zog er mit dem Tross weiter nach Holland und schließlich sah er sich privat noch die Endrunde in Italien an. Seine persönlichen Highlights waren aber das Qualifikationsturnier in Taiwan, die Olympischen Spiele in Peking und die Südamerika-Spiele in Kolumbien. „Mein Plan ist, jedes Jahr ein neues Land in meine Sammlung hinzuzufügen“, sagt Moore. Jetzt plant er schon für nächstes Jahr: Da will er nach Neukaledonien. Die Inselgruppe gehört zu Frankreich und liegt im Südpazifik vor Australien.
Aber selbst, wenn er zu Hause ist, dreht sich bei ihm alles um den Ball: Wenn es während seines Dienstes ruhig ist, stellt er auch schon mal den Streifenwagen am Straßenrand ab und schaut aus dem Auto bei den Spielen der Little-League oder der Highschool zu. „Im Januar fängt bei uns ja College-Baseball an, dann geht es im April mit der Major League los. Wenn dann im Oktober die Saison vorbei ist, schaue ich mir die Arizona-Fall-League an, danach geht es zur Winterliga in Mexiko, die im Dezember zu Ende ist.“ Und dann zählt Brian D. Moore schon die Tage, bis endlich wieder Januar ist…


28. Jul, 2010























