Auf Tuchfühlung mit den Stars

Lange Schlangen an den Tischen

Großer Betrieb rechts und links der Tische - die Chance zum Autogramm nutzten mehrere hundert Fans. (Foto: Drobny, I.)

Stuttgart (tas). Bälle, Bilder, Trikots und sogar Kuscheltiere – alles wurde den 26 Spielern und dem Headcoach Greg Frady bei der Autogrammstunde zum Unterschreiben entgegengestreckt. Die erst wenige Tage zuvor geborene Idee, im Anschluss an das Gruppenspiel gegen Belgien vor der Baseball Road Show eine Autogrammstunde durchzuführen, erwies sich als voller Erfolg. Mehrere hundert Besucher sorgten für eine beachtliche Schlange. Dabei zitterte die ein oder andere kleine Hand sogar einwenig. Zu aufregend war es, den Idolen einmal so nah zu sein. Auch die Augen des 12-jährigen Dennis strahlten immer mehr, je näher er in der Schlange nach vorne kam. „Mein absoluter Lieblingsspieler ist (Edward) Martinez, aber ich hol mir trotzdem von allen ein Autogramm.“ Denn die deutsche Mannschaft, so findet er, sei die beste von allen.

Die Schlange vor den Spielern wurde immer länger, aber nicht nur wegen den kleinen Fans. Auch einige Erwachsene ließen sich die Chance nicht entgehen, ein Autogramm zu sichern. „Es könnte ja immerhin sein, dass es die Unterschriften der künftigen Europameister sind“, so der 45-jährige Peter aus Stuttgart. Nach drei Siegen in den ersten drei Spielen ist das auch durchaus denkbar. Auch Anke aus Rottenburg weiß schon genau, was in diesem Fall mit ihrem vollgeschriebenen Handschuh passiert: „Dann bekommt er natürlich einen Ehrenplatz in der Vitrine. Und wenn sie den Titel nicht holen sollten, fang ich weiterhin Bälle damit.“

Doch nicht nur für die Fans war die Autogrammstunde etwas schönes. Auch die Spieler freuten sich zu sehen, dass sie bei den Fans so großen Zuspruch finden. „Es ist einfach schön, dass so viele Leute gekommen sind. Die Schlange wird einfach nicht kürzer, das hätte ich nicht gedacht“, staunte Simon Gühring. Der Kapitän der deutschen Nationalmannschaft saß ganz am Ende – und hatte oft die größte Mühe damit, auf den Gegenständen noch ein freies Plätzchen zum Unterschreiben zu finden.

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