„Es ist eine tolle Erfahrung” – Riley Frady beim Nationalteam
Stuttgart (mos). Dominik Wulf, Jendrick Speer, Simon Gühring und Martin Almstetter kennt Riley Frady schon fast sein halbes Leben. Seit sein Vater Greg 2003 Trainer der deutschen Nationalmannschaft wurde, verbringt der fast 15-Jährige jeden Sommer in Deutschland. „Es macht Spaß, durch das Land zu reisen. Auch wenn wir nun schon so oft da waren gibt es immer noch so viel zu entdecken“, sagt Riley. Natürlich sind auch seine Mutter Rhonda und Schwester Bailey (17) immer dabei.
Riley genießt aber nicht nur die Reisen. Viel wichtiger ist dem Shortstop das Training mit den Nationalspielern. „Es ist eine tolle Erfahrung. Die Spieler geben mir viele Tipps, ich kann viel von ihnen lernen. Sie helfen mir, mich weiterzuentwickeln und immer besser zu werden.“ Er selbst spielt zu Hause auf der Position des Short Stops. „Die Spieler sind alle sehr nett zu mir. Die Stimmung ist sehr entspannt und ich kann ganz selbstbewusst mit ihnen mitspielen.“
Da Riley so nah dran ist an der Nationalmannschaft, freut und leidet er natürlich auch bei den Spielen mit. „Ich sitze mit auf der Bank und feuere das Team mit an. Wenn sie gewinnen, freue ich mich natürlich sehr. Wenn sie verlieren, fühle ich mich genauso, als hätte meine eigene Mannschaft verloren.“
Mit der Uniform des deutschen Teams fällt Riley natürlich auch den Fans rund um den Platz auf. Und so hat er in den letzten elf Tagen auch viele Autogramme geben dürfen. „Das ist cool. Aber manchmal fühlt es sich auch ein bisschen seltsam an. Ich bin doch ein ganz normaler 14-Jähriger“, sagt er ein bisschen verlegen.
Seinen Freunden in den USA zeigt er natürlich Bilder von seinen Reisen nach Europa. „Sie wissen, dass ich im Sommer immer in Deutschland bin. Wenn ich dann zurück bin, erzähl ich meinem besten Freund, was ich so erlebt habe.“


31. Jul, 2010























